Technikkooperation von Verlagen und »Öffentlich-Rechtlichen«?
Der Verband der Südwestdeutschen Zeitungsverleger hält eine Kooperation mit den »Öffentlich-Rechtlichen« im Bereich der Online-Mediatheken für möglich – sofern zuvor andere Hürden beseitigt würden. Darüber berichtet golem.
Valdo Lehari, Vorsitzender des Verbands der Südwestdeutschen Zeitungsverleger (VSZV), zeigte sich in einem Statement gegenüber der Deutschen Presse-Agentur offen, in Zukunft mit den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten im digitalen Bereich – etwa bei den Mediatheken – zu kooperieren, so golem. Für eine Kooperation mit den Verleger:innen bedürfe es klarer Spielregeln, so Lehari. Die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) sowie das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) gaben im Mai bekannt, dass sie gemeinsam ein neues Streamingbetriebssystem als Open-Source entwickeln (vgl. Meldung vom 6. Mai 2024).
Allerdings müssten zunächst andere Streitigkeiten behoben werden: Verschiedene Verlage streiten sich seit Jahren mit den »Öffentlich-Rechtlichen« über bestimmte Internetangebote, die »presseähnlich« und daher nach dem Medienstaatsvertrag (MStV) unzulässig seien (vgl. etwa Meldung vom 3. April 2024).
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